Von der Ehrwalder Alm über den Fahrweg Richtung Hochfeldernalm in einer halben Gehstunde zur Pestkapelle. Der direkte Weg Richtung Tajatörl geht kürzer über den Alpengasthof Alpenglühen, ein Besuch der Pestkapelle ist jedoch lohnend. An der Pestkapelle zweigt der Steig zum Tajatörl ab - der Beschilderung Coburger Hütte / Seebenalm folgen! Die Fahrstraße führt weiter ins Gaistal hinab nach Leutasch und Seefeld.
Die Pestkapelle wurde im Jahre 1634 von den Ehrwaldern erbaut, da sie die Leutascher angesichts der Pestgefahr ihre Andacht und Fürbitten nicht in der Seefelder Kirche verrichten lassen wollten. Hier die Inschrift des Altarbilds der Pestkapelle:
"Im Jahre 1634 wurde die Gemeinde Ehrwald von der Pest heimgesucht, wollte nach Seefeld wallfahrten, verrichtete aber, als die Leutascher das Weitergehen verwehrten, hier ihre Andacht und sie wurde erhört. Zum Andenken erbaute sie noch 1634 diese Kapell, im Jahr' 1760 ließ die Kerberische Freundschaft Kapell' samt Altarbild renovieren. Im Jahre 1849 ließ Ferdinand Kerber das Altarbild neu machen."