Die Ötztaler Alpen liegen im österreichischen Bundesland Tirol und in der italienischen Provinz Südtirol. Die Ötztaler Alpen sind Teil der österreichischen Zentralalpen und stellen die flächenmäßig größte Gebigsgruppe der Nördlichen Kalkalpen in den Ostalpen dar.
Die Wildspitze (3.770 m) als höchste Erhebung der Ötztaler Alpen ist der höchste Berg von Tirol und nach dem Großglockner der zweithöchste Berg Österreichs. Weitere bekannte Berge in den Ötztaler Alpen sind die Gipfel von Weißkugel (3.738 m), Similaun (3.599 m, Fundort vom Mann im Eis "Ötzi"), Glockturm (3.353 m), Fundusfeiler (3.079m) und Venet (2.512 m).
Der Hauptkamm der Ötztaler Alpen stellt zugleich den Verlauf des Alpenhauptkamms dar, auf dem die Grenze zwischen Österreich und Italien verläuft. Touristisch sind die Ötztaler Alpen durch eine Vielzahl von Hütten und Bergbahnen erschlossen, wobei viele der 700 Gipfelziele dem erfahrenen Bergsteiger vorbehalten bleiben. Die Ötztaler Alpen sind (noch?) zu einem großen Teil vergletschert.
Die angrenzenden Gebirgsgruppen der Ötztaler Alpen sind Lechtaler Alpen, Mieminger Gebirge, Stubaier Alpen, Sarntaler Alpen, Ortler-Gruppe, Sesvennagruppe und die Berge um Samnaun. Die geografische Grenze bilden Ötztal, Timmelsjoch, Etschtal, Reschenpaß und Inntal.
Als Besonderheit der Ötztaler Alpen sind die vielen großräumigen Schutzgebiete, Naturparks und Reservate zu nennen, die als Ruhegebiete für Fauna und Flora der teils sehr intensiven, touristischen Erschließung gegenüberstehen. Ein weiteres Merkmal der Ötztaler Alpen sind die langen, tief eingeschnittenen V-Täler: Auf Tiroler Seite das Kaunertal, Pitztal und Venter Tal, in Südtirol das Schnalstal.